Lektorat Susann Pacher
Du hast dein Manuskript fertiggestellt. Yeah! Herzlichen Glückwunsch!
Nun geht es ans Überarbeiten und Testlesen. Im Anschluss entscheiden sich diejenigen, die das Beste aus ihrer Geschichte herausholen wollen, für ein Lektorat und im Anschluss für ein Korrektorat. Beides geschieht durch professionelle Dienstleister:innen. Wer als Lektor:in oder Korrektor:in arbeitet, hat sich intensiv mit Sprache, Storytelling, Figurenentwicklung, Spannungsaufbau und gutem Stil beschäftigt.
Viele, die lektorieren, korrigieren auch. So wie ich. Aber das ist nicht grundsätzlich so.
Lässt du deinen Text professionell korrigieren, dann wird er auf sprachliche Richtigkeit hin begutachtet und verbessert.
Die Fehler werden nachvollziehbar geändert, und zwar mit der Funktion "Änderungen nachverfolgen". Da du im Selfpublishing allein verantwortlich für dein Manuskript bist, wirst du manchmal selbst entscheiden müssen, welche Schreibweise du nutzen magst. Aber ich helfe natürlich sehr gern.
Das Korrektorat wird erst nach dem Lektorat durchgeführt. Das ist auch gut so, denn durch die Einarbeitung der Inhalts- und Stilkommentare, können weitere Fehler im Manuskript landen.
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Das Lektorat ist weit mehr als die Korrektur falscher Satzeichen. Hier geht es in die Tiefe. Dein:e Lektor:in befasst sich mit folgenden Punkten:
Diese Punkte auszuarbeiten, umzuformulieren, zu verbessern ... Das braucht vor allem Zeit. Nicht selten schaffe ich bei einem Anfängermanuskript nur wenige Seiten pro Stunde. Und natürlich steigt damit der Preis. Deshalb sind Lektorate auch teurer.
Geschichten sind verschieden und so auch diejenigen, die sie lektorieren. Manche machen knappe Anmerkungen, manche geben Formulierungshilfen und Hinweise und Erklärungen. Hier lohnt sich in jedem Fall ein Probelektorat bei verschiedenen Dienstleistenden in Anspruch zu nehmen.
© [Andrey Popov] via Canva.com
Falls du einen qualitativ guten Text wünschst, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll ein Lektorat wie auch ein Korrektorat in Anspruch zu nehmen. Punkt.
Aber ich weiß, dass das nicht immer erschwinglich ist. Schreiben ist für die meisten Menschen ein Hobby und soll daher möglichst kein Geld kosten. Allerdings: Hobbys kosten meistens Geld. In den allermeisten Fällen zahlst du für Ausrüstung, für Fahrten, für Eintritte ... Es ist aber total okay, wenn du keine Lektoratsangebote in Anspruch nimmst. Es kann halt sein, dass du dich zunächst ausprobieren willst und nur mit Freunden oder Bekannten über deinen Text sprichst.
Manche wünschen sich nur einen Lektoratsdurchgang, ein Inhaltslektorat, ein Gutachten oder eine Korrektur von z.B. 30 Seiten. Das ist dann nicht so teuer und kann ja auch prima als Geburtstagsgeschenk genutzt werden. Und außerdem ist es sinnvoll, um ein Gefühl dafür zu kriegen, wo dein Text steht. Vielleicht helfen die Anmerkungen bereits, sodass du selbst in der Lage bist, Dinge zu verbessern.
© 2025 Susann Pacher
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